Bundestagsabgeordneter Hansjörg Durz besucht Berufsschüler

Interessante Diskussion über Mindestlohn, Erneuerbare Energien und die Frage, wie man eigentlich Bundestagsabgeordneter wird

Zum politischen Dialog mit Berufsschülern im Rahmen des Sozialkundeunterrichts hatte das Berufliche Schulzentrum in Neusäß den Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz eingeladen. Durz, der im September vergangenen Jahres in den Deutschen Bundestag gewählt wurde, konnte dabei zwei Klassen des Fachbereichs Wirtschaft und Verwaltung Interessantes über die Arbeitsweise im Bundestag, das Leben in Berlin sowie die Unterschiede zu seiner ehemaligen Tätigkeit als Bürgermeister von Neusäß berichten.

 

Besonders spannend fanden es die angehenden Großhandels- sowie Bürokaufleute, in Durz jemanden gefunden zu haben, der gleich zwei Bereiche in Berlin bearbeitet, die ihr eigenes Leben sehr prägen: Zum Einen beruflich das große Feld der Wirtschafts- und Energiepolitik als auch privat die Digitalisierung. Vielen Schülerinnen und Schülern lag in der Diskussion das Gelingen der Energiewende besonders sehr am Herzen und das Thema Mindestlohn wurde kritisch hinterfragt.

Den Gedanken, selbst einmal Bundestagsabgeordneter zu werden, fanden viele Schülerinnen und Schüler sehr interessant, die Konsequenzen dafür jedoch durchaus als hoch: Das Pendeln zwischen der Familie und Berlin, die enormen zeitlichen Belastungen sowie die hohe Verantwortung, die jeder einzelne Abgeordnete zu tragen hat, lassen das Mandat wohl nicht als Traumjob wirken - dennoch zollen die Schülerinnen und Schüler großen Respekt vor der Arbeit eines Bundestagsabgeordneten.

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